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SAP PI/PO Message-Mappings verstehen: Typen und Beispiele

SAP PI/PO Message-Mappings verstehen

SAP PI/PO Message-Mapping wandelt Nachrichten von einem Format in ein anderes um. Ein IDoc aus dem ERP passt nicht eins zu eins zu einer XML-Datei eines Lieferanten. Das Mapping schließt diese Lücke. Dieser Artikel erklärt die Mapping-Typen und zeigt, wie Sie zwischen ihnen wählen.

SAP PI/PO Message-Mapping: Was ist es?

Message Mapping ist ein grafisches Werkzeug in SAP PI/PO, mit dem sich ein Nachrichtentyp in einen anderen überführen lässt. Entwickler ordnen Quell- und Zielstruktur im grafischen Editor einander zu. Aus dieser Zuordnung erzeugt der Editor ein ausführbares Mapping-Programm. SAP empfiehlt Message Mapping als Standardmethode, weil der grafische Editor die Entwicklung erleichtert. Eine Einführung in die Plattform bietet unser Artikel Was ist SAP XI/PI/PO?

Mapping-Typen in SAP PI/PO

  • Message Mapping: Zuordnung im grafischen Editor. SAP empfiehlt diese Methode.
  • Java-Mapping: In Java geschrieben und als Archiv in das Integration Repository importiert. Geeignet für komplexe Transformationen.
  • XSLT-Mapping (Java): Mit XSLT-Stylesheet geschrieben, läuft auf Java-Basis und wird als Archiv importiert.
  • ABAP-Mapping: Im ABAP Workbench entwickelt und auf der ABAP Engine ausgeführt.
  • XSLT-Mapping (ABAP): XSLT-Transformation auf der ABAP Engine. Sie lässt sich nicht in das Integration Repository importieren und wird direkt im SAP-System entwickelt.

Zwei Hilfsfunktionen ergänzen diese Typen. Das Werte-Mapping übersetzt Codewerte zwischen Systemen, etwa Ländercodes. Die Funktionsbibliothek stellt wiederverwendbare Funktionen bereit, die in mehreren Mappings genutzt werden.

Typische Kombinationen von Sender und Empfänger

Die folgenden Kombinationen zeigen typische Einsatzfelder von SAP PI/PO Message-Mappings. Sie dienen als Beispiele.

  • Datei zu Datei: Umwandlung von CSV, XML oder Flat File
  • IDoc zu Datei: Übertragung von ERP-Daten in eine Datei
  • RFC/Proxy zu Datei: Übergabe von SAP-Daten an ein Dateisystem
  • SOAP zu RFC/Proxy: Verarbeitung eines Webservice-Aufrufs im SAP-System
  • JDBC zu RFC/Proxy: Übertragung eines Datenbankeintrags an das SAP-System

Szenario: Message-Mapping in SAP PI/PO

Das folgende Szenario ist fiktiv und stellt kein Projekt der MDP Group dar. Ein Einzelhandelsunternehmen erhält Bestellungen seiner Lieferanten über AS2 und muss diese im SAP ERP als Verkaufsaufträge anlegen. Das Mapping wandelt das XML-Format des Lieferanten in die Struktur um, die das ERP erwartet. Fehlerbehandlung und Wiederholung fehlerhafter Nachrichten erfolgen an derselben Stelle. Die Fachabteilung verfolgt im Message Monitor, welche Bestellung wann verarbeitet wurde.

MDP Group SAP PI/PO-Beratung

Die MDP Group unterstützt Unternehmen bei SAP-PI/PO-Integrationsprojekten. Unsere Berater entwickeln Mappings, analysieren Fehler und begleiten die Migration von PI zu PO. Referenzprojekte und Leistungen finden Sie auf unserer Seite zur SAP PI/PO-Beratung.

Fazit

In SAP PI/PO ist Message-Mapping das Herzstück der Datenumwandlung zwischen Systemen. Message Mapping deckt die meisten Standardfälle ab und ist die von SAP empfohlene Methode. Für komplexe Transformationen kommen Java oder XSLT infrage. Die Wahl des richtigen Typs beeinflusst Wartungsaufwand und Flexibilität.

Häufig gestellte Fragen

Worin unterscheidet sich Message Mapping von Java-Mapping?

Message Mapping entsteht im grafischen Editor und erfordert keinen Code. Java-Mapping wird in Java programmiert. Für Standardzuordnungen genügt Message Mapping. Für komplexe Bedingungen kann Java-Mapping besser passen.

Ist Message Mapping die von SAP empfohlene Methode?

Ja. SAP empfiehlt Message Mapping wegen des grafischen Editors.

Wofür dient das Werte-Mapping?

Das Werte-Mapping übersetzt Codewerte zwischen Systemen. Beispielsweise wandelt es einen Ländercode des einen Systems in den Code um, den das andere System erwartet.


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